Leckere und gesunde Gerichte aus unserer Ernte

Dienstag, 23.01.2018

Kürbissuppe, pikant

 Zutaten

  • 500 g Kürbis (Bischofsmütze oder Hokkaido)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Karotten
  • 2 Kartoffeln
  • 1 TL Schwarzkümmel
  • Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer zum Abschmecken

Zubereitung

  1. Kürbis schälen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Zwiebel, Karotten und Kartoffeln fein schneiden.
  3. Schwarzkümmel mit Zwiebeln und Karotten in heißem Öl leicht andünsten. Kürbis und Kartoffeln zugeben und kurze Zeit mitdünsten.
  4. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit Wasser aufgießen und alles für 10 Minuten kochen lassen.
  5. Gemüse pürieren, dabei Wasser bis zur gewünschten Konsistenz aufgießen.
  6. Mit Salz Pfeffer und Cayennepfeffer Abschmecken.
  7. Suppe mit frischem Schwarzkümmel servieren.

Hier geht's zum Originalrezept.

Dienstag, 16.01.2018

Rotes Sauerkraut

Den meisten von euch wird das Prinzip der Herstellung von Sauerkraut bekannt sein. Dennoch möchte ich hier die Gelegenheit nutzen, um diejenigen unter euch, die sich trotzdessen noch nicht herangewagt haben - und natürlich auch alle anderen - zu ermutigen, sich an der Produktion einer kleinen Charge zu versuchen.

 

Für die Zubereitung braucht ihr nicht viel: eine große Schüssel, ein Gemüsehobel, heiß ausgespülte Einmachgläser (für die Masse aus einem mittelgroßen Kohl benötigte ich drei Einmachgläser à 500 ml) und kräftige Hände zum Kneten.

Die aufgelisteten Zutaten könnt ihr nach eigenem Geschmack dosieren, substituieren oder erweitern. Wichtig ist allerdings die Zugabe von Salz, die der Inhibierung von Hefen dient - schließlich wollen wir keinen Alkohol in unserem Kraut, sondern eine große Zahl an Milchsäurebakterien.

 

Zutaten

  • 1 Rotkohl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Apfel
  • Salz (pro kg Gemüsemix 1 EL Salz)
  • Gewürze (optional): Pfeffer, Kümmelsamen, Walcholderbeeren
  • bei Bedarf: Salzlösung aus circa 1 EL pro 500 ml Wasser (*)

Zubereitung

  1. Rotkohl, Zwiebel und Apfel mit einem Gemüsehobel fein hobeln.
  2. Gemüsemix abwiegen und pro kg Gemüse 1 EL Salz zugeben.
  3. Gemüse mit dem Salz mischen und alles gut durchkneten, so dass der Zellsaft austritt. Dabei schrumpft das Volumen des Gemüsemixes auf etwa die Hälfte.
  4. Erhaltene Masse nach Belieben würzen und nochmals durchkneten.
  5. Gesäuberte Gläser mit der Masse nicht zu voll füllen und die Masse gut herunter drücken, sodass sie vom Zellsaft bedeckt ist.
  6. * Für den Fall, dass der Zellsaft nicht ausreicht, mit Salzlösung aufschütten. Wichtig ist, dass das Kraut möglichst wenig in Kontakt mit Sauerstoff tritt, da die Milchsäuregärung unter sauerstoffarmen (anaeroben) Bedingungen stattfindet.
  7. Befüllte Gläser locker abdecken und auf einen Teller platzieren, damit es keine Sauerei gibt.
  8. Masse für mindestens 4 Tage bei Raumtemperatur gären lassen (in dieser Zeit nicht essen!) und sie einmal täglich gut durchmischen und erneut herunterdrücken.
  9. Hat das Rote Sauerkraut den gewünschten Säuregrad erreicht (für mich persönlich nach 4,5 Tagen), die Gläser kühl lagern und innerhalb eines halben Jahres verzehren.

Vor dem Kneten

  Nach dem Kneten


Zum Zeitpunkt der Abfüllung

Nach 4,5 Tagen


Exkurs: Vorzüge von fermentiertem Gemüse

  1. Die Fermentation (hier: Milchsäuregärung) gleicht einer Art Vorverdauung. Milchsäurebakterien produzieren während dieses Vorgangs Enzyme, die - einfach ausgedrückt - unterstützend bei der eigenen Verdauung wirken und die Aufnahme von Nährstoffen im Darm erleichtern.
  2. Die über das Lebensmittel aufgenommen Milchsäurebakterien treten in Interaktion mit der bestehenden Darmflora und fördern die künfitge Verdauung - also: mit täglich zwei, drei Gabeln Sauerkraut könnt ihr eurem Darm etwas Gutes tun.
  3. Dank des Stoffwechsels der Mikroorganismen ist das Lebensmittel reich an Vitaminen und Antioxidantien.

Viel Spaß und lasst es euch schmecken!

Dienstag, 09.01.2018

Spaghettikürbis-Asia-Salat

Zutaten

- als Beilage für 3-4 Personen

- als vollwertige Mahlzeit für 2-3 Personen

  • 1/2 kleiner Spaghettikürbis
  • 2/3 Tassen Quinoa
  • 3 Stangen Staudensellerie + Blätter
  • 1/2 Tasse Haselnüsse
  • 1/2 Tasse getrocknete Cranberries
  • 100 g Asia-Salat (Red Giant, Grün im Schnee)
  • für den Kürbis: 1/2 TL Koriander, 1/2 TL Pfeffer, 1/4 TL Zimt, Salz, 1 EL Honig oder Ahornsirup
  • Saft 1/2 Zitrone, Salz, Pfeffer zum Abschmecken

 


Zubereitung

  1. Ofen auf 200 °C vorheizen.
  2. Kürbis aushölen und in 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Scheiben auf einem Backblech verteilen. Kürbis abgedeckt im Ofen bei 200 °C für 45 min (oder bis der Kürbis beim Anstechen mit einer Gabel leicht in spaghettiförmige Fasern zerfällt) garen.
  3. Quinoa waschen und in dreifacher Menge Wasser gem. Anleitung zum Kochen bringen.
  4. Staudensellerie + Blätter fein schneiden.
  5. Haselnüsse grob hacken.
  6. Asia-Salat waschen und mundgerecht klein schneiden.
  7. Sobald gar, Kürbis kurz abkühlen lassen, Scheiben von der Schale befreien und in einer seperaten Schüssel mit zwei gabeln zu "Spaghettis" auseinander ziehen. Koriander, Pfeffer, Zimt und Honig/Ahornsirup zugeben und gut mit dem Kürbis vermengen. Gewürzten Kürbis in eine vorgeheizte Pfanne geben und für ca. 5 min karamellisieren lassen.
  8. Alle Zutaten in eine Schüssel geben, gut vermischen und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Bon appétit